"Internationaler Tag der Jugend"

Freitag, 13. August 2010

 

Anlässlich des "Internationalen Tages der Jugend" verlangt BZÖ-Jugendsprecher Stefan Markowitz von der Regierung "mehr Taten statt Worte". Denn es nütze wenig, wenn die UNO für die Jugendlichen mehr Nachhaltigkeit und Einsatz fordert, in der Realität kaum etwas dafür unternommen wird. "Gute Ausbildung und ein rascher Einstieg ins Berufsleben sind die Voraussetzungen, dass die heute 15- bis 24-Jährigen die Zukunft mitgestalten können und so zum Rückgrat der Gesellschaft werden", erklärt Markowitz.

 

Um eine geeignete und auf die persönlichen Stärken ausgerichtete Beschäftigung zu finden, muss eine hochqualifizierte Berufsausbildung für Jugendliche angeboten werden, verlangt Markowitz. Denn junge Menschen sollten optimale Voraussetzungen für ihren Berufseintritt vorfinden. "Ein Jugendlicher ohne Ausbildung oder Beruf ist der Langzeitarbeitslose von Morgen", warnt Markowitz. "Wenn tausende Lehrstellen fehlen, dann wird auch das Motto des Internationalen Tages der Jugend wenig helfen; da ist zunächst rasches Handeln erforderlich", so Markowitz, der eine Ausbildungsoffensive fordert. Beispielsweise gebe es im Tourismus 1.600 offene Lehrstellen, hier gelte es Jugendliche über die Chancen und Möglichkeiten umfassend zu informieren.

 

Markowitz fordert ebenfalls ein bundeseinheitliches Jugendschutzgesetz. Rot/Schwarz hätten eine bundeseinheitliche Regelung stets vereitelt. "Nur der ehemalige Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider hat auf die Länderkompetenz beim Jugendschutz verzichtet, die ÖVP-und SPÖ-Ländergranden haben sich jedoch mit allen Mitteln dagegen gewährt und so die Vorarbeit der damaligen Familienministerin Haubner zunichte gemacht", erinnert Markowitz. Es sei nicht einzusehen und praxisfremd, dass Jugendschutzbestimmungen von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sind.

 

Parallel zu einem einheitlichen Jugendschutzgesetz sollte auch ein entsprechendes Angebot für Bewegung und Sport im Rahmen der schulischen Tagesbetreuung - erstellt werden, regt Markowitz an. Die Öffnung und Nutzung der sportlichen Infrastruktur von Vereinen für Schüler auch an Nachmittagen und an den Wochenenden wäre ein Überlegung wert.