Niko ist weg und alles ist wieder gut!?
|
Der ORF-Generaldirektor hat nun nach massiven Protesten die parteipolitisch motivierte Besetzung seines Büroleiters durch den SPÖ-Jungspund zurückgezogen. Verfolgt man die nunmehrige Diskussion erhält man den Eindruck, dass nur die Person Niko Pelinka das Problem des Öffentlich-Rechtlichen darstellte und dem ist keinesfalls so!
Der ORF ist nach wie vor gekennzeichnet von eklatantem Politeinfluss, tendenziöser Berichterstattung, massiver Steuergeldverschwendung und fehlender Qualität. Kaum ein anderer Staatssender verfügt in Relation über derart große Budgetmittel, kaum ein anderer Öffentlich-Rechtlicher nützt seine marktbeherrschende Stellung so unverschämt aus und kaum ein anderer Gesetzgeber benachteiligt private Medien so krass.
Die orange Jugend- GZÖ spricht sich auf Grund dieser unerträglichen Situation für tiefgreifende Reformen in der heimischen Medienpolitik ein. Kurz- bis mittelfristig muss der Teilsender ORF 1 einer privaten Finanzierung zugeführt und den Gebührenzahlern abgenommen werden. Langfristig ist der einzig gangbare Weg eine völlige Entstaatlichung des ORF.
Weiters ist es höchst an der Zeit, dass Österreich eine faire und objektive Medienförderung welche Qualitätsjournalismus stärkt, einführt. Nur so können wir das derzeitige „System ORF“ auflösen und eine hochwertige Medienlandschaft in Österreich etablieren.