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Muezzin-Schießen

Marc Pommer-Gutschy am 01.09.2010
Muezzin-Schießen

Die steirische FPÖ hat auf ihrer Homepage ein "Spiel" online gestellt, in dem es darum geht, Moscheen und Minarette sowie Muezzine abzuschießen und dafür Punkte zu sammeln. Die Website ist vollgepackt mit FPÖ-Slogans und suggeriert beim "Game over", die Steiermark sei "voll mit Minaretten und Moscheen". In Österreich gibt es genau drei Minarette, wovon keines in der Steiermark errichtet wurde.

 

Dieses Spiel steht gerade zu sinnbildlich für die Politik und Agitation der FPÖ. Man „spielt“ mit ernst zu nehmenden Ängsten der Bevölkerung und betreibt eine Politik voller derben Polemiken und leeren Worthülsen. Die FPÖ gießt nur Öl ins Feuer einer Debatte , ohne wirkliche Lösungen anzubieten.

 

Der Generation Zukunft Österreich ist es sehr wohl bewusst, dass sogenannte Parallelgesellschaften islamischer Prägung ein riesiges Gefahrenpotenzial in sich bergen.  Dieses Thema ist allerdings viel zu wichtig, als dass man damit dumpfe Wahlkampfpolemik betreibt und unnötige Emotionen schürt.

 

Die österreichische Politik sollte unvoreingenommen an eine Situation heran gehen, in welcher wir vor der Herausforderung stehen, dass vor allem Muslime sich nicht integrieren wollen. In Anbetracht dessen hat Josef Bucher bereits vor Monaten den sogenannten „Ausländer-Check“ vorgeschlagen. Demnach sollen Zuwanderer auf ihre Integration, Sprachkenntnisse und Arbeitswilligkeit „gecheckt“ werden. Mit einem derartigen Modell können wir objektiv den status qou von Immigranten in Österreich bewerten und allfällige Maßnahmen einleiten.

 

Das „Muezzin-Schießen“ beweist einmal mehr, dass das BZÖ mit Josef Bucher gut daran tut diese FPÖ außen vor zu lassen und selbst konsequent den rechtsliberalen Weg weiter geht!

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