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Gleichberechtigung statt Gendering

Maria Hochreiter am 26.08.2010
Gendering

Noch immer ist es in Österreich leider so, dass Männer in der Arbeitswelt bevorzugt werden. Männer werden eher eingestellt als Frauen und bekommen teilweise bis zu 25% mehr Gehalt als Frauen in derselben Stelle. Aber was tut die Regierung dagegen?

 

Es gibt die Frauenquote. Das bedeutet , dass ein Unternehmen, welches statt einem Mann eine Frau anstellt eine Förderung bekommt. Klingt als würde es dazu beitragen, dass es Frauen erleichtert wird wieder ins Berufsleben einzusteigen. Aber das Ergebnis ist folgendes: Die Frau wird eingestellt, dass Unternehmen kassiert die Förderung, aber die Frau bekommt bis zu einem Viertel weniger Gehalt als ein Mann im selben Unternehmen im selben Posten. Ich würde sagen, dass das Ziel stark verfehlt wurde. Unternehmen sehen in einer Frau „Verluste“, weil sie während der Arbeit öfter verhindert sind. In der Schwangerschaft bzw. Karenz und wenn die Kinder krank sind bleibt die Frau zu Hause nicht der Mann. So lange in der Gesellschaft immer  verankert ist, dass sich nur Frauen um die Kinder kümmern können wird sich die Situation aber auch nicht verändern.

 

Die zweite Maßnahme der Frau zur Gleichberechtigung zu verhelfen ist Gendering. So will man die Gleichstellung der Geschlechter in der Sprache und Gesellschaft zu etablieren. Aber nur weil es zum Beispiel Studenten und Studentinnen oder Arbeiter und Arbeiterin heißt ist das Problem noch lange nicht gelöst. Nur weil jeder Begriff auch eine weibliche Form hat, werden Frauen noch lange nicht genauso behandelt wie Männer!

 

Es sollte Frauen erleichtert werden Karriere und Familie unter einen Hut zu bringen und nicht noch erschwert, zum Beispiel dadurch, dass auch Männern erleichtert wird sich um die Kinder zu kümmern. Aber auf keinen Fall dadurch aus jedem Begriff auch eine weibliche Form zu machen. Dadurch wird auch die Deutsche Sprache „verschandelt“! Es werden einfach neue Wörter erfunden und eingedeutscht die es gar nicht gibt und die Grammatik wird auch noch geschädigt.

 

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