Qualität rein, Parteibuch raus.
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BZÖ-Obmann Klubobmann Josef Bucher und die orange Jugend- GZÖ lassen mit einem neuen Vorschlag aufhorchen: Wir schlagen vor, dass Bewerbungen im öffentlichen Dienst und in staatsnahen Unternehmen künftig anonym erfolgen sollen - ohne den Namen, das Geschlecht, den Familienstand, das Religionsbekenntnis und Behinderungen angeben zu müssen. Erst nach einem Auswahlverfahren, bei dem nur einige wenige Kandidaten übrig bleiben, soll es dann ein Hearing geben, bei dem die Anonymität aufgehoben wird. Dann wird rein die fachliche Qualifikation zählen - und nicht die politische Vergangenheit. Gleiche Chancen für alle! Dies würde das Ansehen des öffentlichen Dienstes heben, da wirklich nur die Besten genommen werden. Das wäre eine absolute Objektivierung. Jeder Beamte hätte in diesem Auswahlverfahren die gleichen Chancen, unabhängig davon, welches Parteibuch er besitzt.
Bucher verweist hier auf ein Pilotprojekt der deutschen Familienministerin Kristina Schröder. In deren Ministerium wird gerade ein solches Pilotprojekt geprüft. Potenzielle Ministeriumsmitarbeiter können sich anonym bewerben - ohne Namen, Religion, Familienstand etc. angeben zu müssen.
Der BZÖ-Chef kündigt eine parlamentarische Initiative des BZÖ für den Herbst an. Ziel muss sein: Qualität rein, Parteibuch raus. Unqualifizierte Bewerber, die bisher über Parteinetzwerke im öffentlichen Dienst oder staatsnahen Unternehmen versorgt wurden, werden mit diesem Modell sofort ausgesiebt und haben keine Chance in die zweite Bewerbungsrunde aufzusteigen. Der Bund soll hier eine Vorreiterrolle übernehmen und auch eine wichtige Vorbildfunktion einnehmen. Geschlechterspezifische Diskriminierungen, Behinderungen oder Nachteile wegen des Alters werden mit diesem Modell verhindert und Fairness hergestellt!