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Die Schulpolitik bleibt eine Baustelle

Maria Hochreiter am 02.08.2010
Bildungspolitik

Die Regierung schafft es zwar andere Gesetze zu beschließen, aber bei der Schulpolitik gibt sie auf. Egal ob Volkschule, Unterstufe, Oberstufe oder Studium das ganze Bildungssystem ist eine riesengroße Baustelle aber Rot und Schwarz weigern sich regelrecht etwas dagegen zu tun. Sie nutzen dieses Thema um ihren Frust aneinander auszulassen und beide Parteien wollen unbedingt ihren Kopf durchsetzen. Das Wort Kompromiss kennen sie in der Angelegenheit gar nicht. Rot bleibt dabei, dass sie die Gesamtschule wollen, was Schwarz wiederum ablehnt. Und der neueste Begriff: „Auftstiegsschule“  diese soll die Hauptschule ersetzen wenn es nach Außenminister Spindelegger geht. Was das für einen Sinn haben soll ist fraglich, nur weil man etwas umbenennt wird es nicht besser!

Außerdem wurden vor knappen 10 Jahren auch schon etliche Hauptschulen in „Kooperative Mittelschule“ umbenannt, vor allem in Wien. Davon war ich persönlich betroffen, aber einen Unterschied habe ich nicht bemerkt.

Was sie anscheinend nicht bedenken ist, dass dieser Streit auf dem Kopf der Kinder und Jugendlichen ausgetragen wird! Und natürlich auf deren Zukunft, da man im Moment nicht von der optimalen Bildung sprechen kann. Hier muss schnell etwas getan werden!

 

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